Radeln wie Zabel
Viele träumen davon, nur wenige schaffen es: eine Karriere als Profisportler. Aber auch Hobbyathleten lieben es, ihren Körper herauszufordern. So wie unsere McFit-Mitglieder. Fünf von ihnen haben wir die Chance gegeben, mit Radsportstar Erik Zabel über Mallorca zu fahren. Dort lernten sie den Supersprinter, die Insel und ihre Grenzen kennen. Dabei wurden sie so erstklassig betreut, dass sie sich wie Profis fühlen konnten. Ein Rückblick auf vier zabelhafte Tage.
Die Teilnehmer
Carsten ist einer der Glücklichen. Mehrere hundert McFit-Mitglieder hatten sich für das Event beworben. Aber nur fünf wurden ausgewählt. Neben Carsten aus Göttingen waren am Start: Tom aus Berlin, Markus aus Nürnberg und Rüdiger aus Hamburg. Dazu kommt Gera aus Essen, als einzige Frauin der Männerrunde. „Ich muss Niemandem etwas beweisen, außer vielleicht mir selbst“, sagte die 26-jährige Studentin. Sie ist von zu Hause einiges gewohnt: Mit der Rennrad-Truppe ihres Vaters schwingt sie sich jede Woche ein bis zwei Mal auf ihren Renner. Strecken bis zu 100 Kilometern sind für Gera kein Problem.
An der Seite eines Profis
Die „McFitties“, wie Zabel sie gerne nennt, geniessen es sichtlich, an der Seite eines Profis radeln zu dürfen. „Das ist ein Highlight in meinem Leben. Ete ist für mich ein Idol, auch menschlich. Unfassbar, an seiner Seite über die sonnige Insel radeln zu dürfen“, schwärmt McFit-Mitglied Carsten kurz vor der ersten Tour.
Bevor es los geht...
Bevor das McFit-Team auf die Pedalen drückt, werden die leichten Carbonrenner optimal eingestellt: Profi-Mechaniker Oliver Elsenbach (www.komsport.de) passt die Räder millimetergenau an die individuellen Bedürfnisse an. „Biomechanik ist das A und O für Jeden, der nicht nur gesund, sondern auch ökonomisch radeln möchte“, erklärt der diplomierte Sportwissenschaftler.
Höllenritt im Paradies
Bestens präpariert geht es an vier Tagen über die Straßen, Gässchen und Pässe des Radsportdorados. Am Ende haben die McFitties mehr als 300 Kilometer in den Beinen. Darunter auch knackige Anstiege - Rampen mit Steigungen bis zu 20 Prozent. Aber „die traumhafte Landschaft entschädigt für alle Qualen“, sagt Rüdiger. „Außerdem macht es tierisch stolz, solche Steilstücke zu bezwingen, ohne absteigen zu müssen.“
Richtig entspannt sind die Gesichter Radler bei einer der wenigen Cappuccinopausen, etwa auf dem legendären Marktplatz in Petra – ein Erlebnis für sich, wenn dort jeden Tag um die Mittagszeit, Hunderte Radler auf einmal in das kleine Städtchen einfallen. „Da kommt neben dem Profi-Feeling glatt ein bisschen Urlaubsstimmung auf“, sagt Tom
Höhepunkt
Den absoluten Kick holen sich die Hobbyradler dann aber doch lieber im Rennsattel. So dürfen sich alle bis zur Besinnungslosigkeit austoben, als Erik Zabel nach 90 anstrengenden Kilometern spontan eine Sprintwertung ausruft. Attacke! Schnell ist Zug auf der Kette, der Puls schießt nach oben, die Oberschenkel brennen. Das Tempo der Gruppe liegt um die 55 km/h, die McFit-Mitglieder sind auf Anschlag. Da dreht sich der sechsmalige Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France kurz um, lächelt und zündet den Turbo. Weg ist er.
„Wie ne Sprungfeder. Wahnsinn“, staunt Markus über die beeindruckende Showeinlage des sonst sehr smarten und bescheidenen Sprintstars. Carsten schüttelt ungläubig den Kopf. Lächelnd kommentiert er: „Das war die Krönung. Allein dafür hat es sich gelohnt, sich bis hierher durchzukämpfen.“ Rüdiger erzählt noch eine gute Stunde später: „Ich komm einfach nicht runter – das war Adrenalin pur.“ Dabei wirkt er ebenso freudig wie kaputt.
Der Massagegott
Nach jeder Ausfahrt wartet im Hotel ein besonderer Service: die müden Beine aller McFit-Mitglieder werden von einer Legende massiert. Physiotherapeut Dieter „Eule“ Ruthenberg hatte in den vergangenen Jahrzehnten viele Radsportgrößen in den Fingern. Ob Jan Ulrich, Alexander Winokurow, Olaf Ludwig oder Erik Zabel, sie alle haben bei Eule auf der Bank gelegen und ihm ihre Luxuskörper anvertraut.
Nun verwöhnt er die Muskeln der McFit-Mitglieder. „Er ist einfach einmalig“, sagt Gera. „Damit meine ich aber nicht nur seine Zauberhände. Eule hat soviel erlebt, er kann stundelang spannende Geschichten erzählen.“Im Gedächtnis bleiben dürfte auch das Teamtraining im McFit-Event-Studio. „Der direkte Blick auf das Mittelmeer ist toll“, verrät Tom.
Und was meinen Sie Herr Zabel?
Als sich Erik Zabel verabschiedet, ist er voller Anerkennung: „Das ist ein cooler Haufen. Die Jungs und Mädels sind echt fit. Als Gruppe haben sie toll harmoniert, auf und neben dem Rad. Wir hatten ´ne Menge Spaß zusammen. Das hat mich gekickt.“
Höhepunkt
Den absoluten Kick holen sich die Hobbyradler dann aber doch lieber im Rennsattel. So dürfen sich alle bis zur Besinnungslosigkeit austoben, als Erik Zabel nach 90 anstrengenden Kilometern spontan eine Sprintwertung ausruft. Attacke! Schnell ist Zug auf der Kette, der Puls schießt nach oben, die Oberschenkel brennen. Das Tempo der Gruppe liegt um die 55 km/h, die McFit-Mitglieder sind auf Anschlag. Da dreht sich der sechsmalige Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France kurz um, lächelt und zündet den Turbo. Weg ist er. „Wie ne Sprungfeder. Wahnsinn“, staunt Markus über die beeindruckende Showeinlage des sonst sehr smarten und bescheidenen Sprintstars. Carsten schüttelt ungläubig den Kopf. Lächelnd kommentiert er: „Das war die Krönung. Allein dafür hat es sich gelohnt, sich bis hierher durchzukämpfen.“ Rüdiger erzählt noch eine gute Stunde später: „Ich komm einfach nicht runter – das war Adrenalin pur.“ Dabei wirkt er ebenso freudig wie kaputt.
Der Massagegott
Nach jeder Ausfahrt wartet im Hotel ein besonderer Service: die müden Beine aller McFit-Mitglieder werden von einer Legende massiert. Physiotherapeut Dieter „Eule“ Ruthenberg hatte in den vergangenen Jahrzehnten viele Radsportgrößen in den Fingern. Ob Jan Ulrich, Alexander Winokurow, Olaf Ludwig oder Erik Zabel, sie alle haben bei Eule auf der Bank gelegen und ihm ihre Luxuskörper anvertraut. Nun verwöhnt er die Muskeln der McFit-Mitglieder. „Er ist einfach einmalig“, sagt Gera. „Damit meine ich aber nicht nur seine Zauberhände. Eule hat soviel erlebt, er kann stundelang spannende Geschichten erzählen.“Im Gedächtnis bleiben dürfte auch das Teamtraining im McFit-Event-Studio. „Der direkte Blick auf das Mittelmeer ist toll“, verrät Tom. Und was meinen Sie Herr Zabel? Als sich Erik Zabel verabschiedet, ist er voller Anerkennung: „Das ist ein cooler Haufen. Die Jungs und Mädels sind echt fit. Als Gruppe haben sie toll harmoniert, auf und neben dem Rad. Wir hatten ´ne Menge Spaß zusammen. Das hat mich gekickt.“