5 Fitnessfakten zu Cellulite

Fast 90 Prozent aller Frauen bekommen im Laufe ihres Lebens Cellulite. Wir sagen dir, wie du die Dellen wieder loswirst!

1. Auch sportliche Frauen können Cellulite haben
Unfair, aber wahr: Selbst wenn du schlank bist, regelmäßig trainierst und dich gut ernährst, kannst du Cellulite haben. Sie entsteht in der Schicht aus Fett, die direkt unter deiner Haut liegt und von einem Netz aus Bindegewebsfasern durchzogen wird. Die Fettzellen lagern als Pakete zwischen den Fasern. Wenn diese Fettpakete von innen gegen die Haut drücken, werden sie an der Oberfläche mehr oder weniger stark als Dellen sichtbar – das hängt vor allem von der Stärke deines Bindegewebes ab. Allerdings kann das Erscheinungsbild der Cellulite bei Übergewicht durchaus stärker ausgeprägt sein: Denn größere Fettmengen üben mehr Druck aus. Über Erfolg und Misserfolg im Kampf gegen Cellulite entscheidet die Art deines Trainings.

2. Krafttraining ist am effektivsten
Du kannst Cellulite vorbeugen und ihr Erscheinungsbild reduzieren, indem du deine Durchblutung anregst, Muskeln auf- und überflüssiges Fett abbaust. Krafttraining ist dabei der entscheidende Faktor in deiner Workout-Routine: Zum einen ist es am effektivsten, um Pfunde zu verlieren, und zum anderen kannst du deine Haut nur glätten, indem du die Muskeln darunter formst. Bestens geeignet ist ein Ganzkörper-Workout mit mindestens zwei Krafteinheiten pro Woche. Wenn du dabei Übungen wie Kniebeugen, Beinpresse, Ab- und Adduktionsmaschine integrierst, setzt du einen besonderen Fokus auf deine Beine und deinen Po, verbrennst jede Menge Kalorien und straffst deine Problemzonen!

3. Cardiotraining allein bringt nicht viel
Reines Ausdauertraining bringt dich im Kampf gegen Cellulite nur insofern weiter, als dass es dir beim Abnehmen helfen kann. Viel effektiver ist aber die Kombination aus Kraft- und Cardiotraining: Du verbrennst viel mehr Kalorien und kurbelst außerdem deine Durchblutung kräftig an. Das verbessert nicht nur kurzfristig die Optik deiner Haut, sondern hält auch langfristig dein Bindegewebe stark. Wenn du es noch intensiver willst, kombinierst du dein Krafttraining mit einer HIIT-Einheit.

4. Du kannst deine Faszien trainieren
Zusätzlich zu deinem Workout kannst du dein Bindegewebe mit Massagen bearbeiten. Besonders gut geeignet und extra dafür konzipiert ist das Training mit der Faszienrolle, bei dem du mit deinen Beinen und deinem Po über die Rolle gleitest. Damit regst du die Durchblutung an den entscheidenden Stellen an und hältst dein Bindegewebe elastisch. Ein weiterer toller Effekt: Du löst Verspannungen und kannst so Schmerzen entgegenwirken.

5. Cellulite-Faktor Rauchen
Während einige Cellulite-Faktoren nicht auf den ersten Blick auszumachen sind, wie zum Beispiel hormonelle Veränderungen in der Pubertät oder den Wechseljahren, liegen andere umso klarer auf der Hand: Rauchen verschlechtert deine Durchblutung und kann die Kollagenfasern deines Bindegewebes schädigen. Dadurch wird es geschwächt und das Fett drückt sich stärker durch. Das Resultat sind stärker sichtbare Cellulite-Dellen. Ein weiterer von vielen Fitnessgründen, jetzt mit dem Rauchen aufzuhören.

Fazit
Am besten bekommst du Cellulite-Dellen durch das richtige Krafttraining in den Griff: Mit Übungen für Beine und Po nimmst du nicht nur deine Problemzonen ins Visier, sondern trainierst auch deine größten Muskeln und verbrauchst jede Menge Kalorien. Die Kombination mit Cardiotraining oder HIIT fördert zusätzlich deinen Fettabbau. Das Ergebnis: Du straffst deine Haut und bringst nebenbei deinen ganzen Body in Topform!

zurück weiter
105/143

News