Acht No-Gos für das Training im Studio

Was da hübsch eingerahmt im Studio hängt, ist die Hausordnung. Doch es gibt auch ein paar Regeln, die nicht festgeschrieben sind: Wir sprechen von Verhaltensweisen, die sich unter fairen Sportlern einfach gehören. Hier erfährst du, was beim Training geht und was nicht.

1. Unterlage vs. Platzhalter

Im Idealfall läuft dir ordentlich der Schweiß von der Stirn. Aber bitte auf dein Handtuch! Bei der Übung heißt es dann: Handtuch rauf, trainieren und für den nächsten Platz machen. Denn das Gerät mit dem Handtuch zu besetzen ist nicht nur im Urlaub ein No-Go, sondern auch im Studio. Trainierst du mit Supersätzen, drücken wir gerne ein Auge zu.

2. Trainieren vs. Telefonieren

Viele wollen beim Training einfach mal abschalten. Dauerhaft klingelnde Handys und lautes Telefonieren sind da nicht gerade hilfreich. Wer unbedingt mit dem besten Freund oder der besten Freundin telefonieren will, sollte kurz rausgehen oder das Gespräch einfach auf die Zeit nach dem Training verlegen. Ein kleiner Tipp: Der LOOX Fitness Planer sorgt auch im „Lautlos“-Modus für maximale Trainingserfolge.

3. Eisen stemmen vs. Hanteln knallen

Jedem kann es mal passieren, dass die Hantel abrutscht oder die Kraft zum Ende hin nachlässt. Kommt zum Knallen der Hanteln dann noch ein lautstarkes Stöhnen und Schnaufen hinzu, spricht das aber nicht unbedingt für Stärke – sondern eher für ein leichteres Gewicht!

4. Aufräumen vs. Bunkern

Sind die Hanteln schon während der Übung zu schwer, wird es auch mit dem Zurücklegen schwierig. Vor allem wenn man mehrere Paare „zum Testen“ bunkert. Dieser eiserne Haufen ist nicht nur eine gefährliche Stolperfalle, sondern sorgt auch für Frust bei allen Wartenden. Besser: Jedes Hantelpaar direkt wieder wegräumen – Das ist auch für den Bizeps am effektivsten!

5. Netter Flirt vs. plumpe Anmache

Nur weil eine Frau alleine im Studio trainiert, heißt das nicht unbedingt, dass sie auf Partnersuche ist. Genauso wie kaum eine Frau darauf wartet, mit Kommentaren wie „Uh Lala“ oder „seeeexy“ dumpf von der Seite angemacht zu werden. Wenn dein Gegenüber flirten will, dann erkennst du das an eindeutigen Signalen. Entsetztes Kopfschütteln und zornige Stirnfalten gehören eher nicht dazu!

6. Sportklamotten vs. Beachstyle

In Sachen Kreativität bekommen die Ladies im bauchfreien Sport-Top neuerdings Konkurrenz: von den Herren im tief ausgeschnittenen Muscle Shirt. Wer Haut zeigen oder Badelatschen tragen will, geht vielleicht besser ins Schwimmbad. Wem es aber um das Training geht, der macht auch im coolen Trainingsshirt eine gute Figur!

7. Hygiene vs. Körperkult

Wer trainiert, der schwitzt. Das ist vom Körper so vorgesehen. Um unangenehme Gerüche zu vermeiden, empfiehlt es sich, vor dem Training ein Deo zu benutzen und danach zu duschen. Da es sich im Studio um eine Gemeinschaftsdusche handelt, sollte sich jeder auch nur auf das Duschen beschränken: Aktivitäten wie Rasieren, Hornhauthobeln oder Haarefärben gehören in dein hauseigenes Badezimmer!

8. Auskurieren vs. Anstecken

Mit einer Erkältung gehörst du ganz klar in dein Bett! Erstens, weil dein Körper auch mit einem „kleinen Schnupfen“ schon ordentlich zu kämpfen hat, und zweitens, weil du auch andere Trainierende anstecken kannst. Womit wir auch schon beim letzten Thema wären: Mit dem Desinfizieren der Cardiogeräte, haben alle Trainierenden die Möglichkeit, sich vor eventuell umhergehenden Bakterien zu schützen.

Gegenseitiger Respekt und Fairplay gehören genauso zum Training wie dein Handtuch! Wenn jeder sein Verhalten entsprechend anpasst und Rücksicht auf andere nimmt, wird das gemeinsame Trainieren zum echten Erfolg.

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