5 Gründe, warum dein Bauchfett nicht verschwindet

Du trainierst regelmäßig und trotzdem will das Bauchfett einfach nicht schmelzen? Hier kommen 5 Gründe, warum dein Fett am Bauch nicht verschwindet.

1. Du hörst auf Mythen

Einen Waschbrettbauch erreichst du nicht durch schnelle oder möglichst viele Wiederholungen. Du forderst deine Muskeln mehr, wenn du Übungen langsam und kontrolliert ausführst. Bei Crunches zum Beispiel hat sich die Vier-Sekunden-Regel bewährt – zwei Sekunden für die Aufwärts- und zwei für die Abwärtsbewegung. Gestalte dein Programm zudem abwechslungsreich – dein Körper gewöhnt sich schnell an das Training bestimmter Muskelpartien und deine Leistung droht zu stagnieren.

2. Du isst falsch

Klar ist, dass eine positive Energiebilanz dazu führt, dass dein Körper Fettreserven anlegt. Führst du deinem Körper also mehr Energie zu, als du verbrauchst, nimmt dein Körperfettanteil zu. Studien1 zufolge kann kohlenhydratreiche Kost bei gleichzeitig mangelnder Zufuhr von essenziellen Aminosäuren zu vermehrtem Bauchfett führen. Reduzierst du die Kohlenhydrate und schaffst es über einen längeren Zeitraum konstant, ein Kaloriendefizit zu erzielen, bekommst du garantiert dein Fett weg. Wichtig: Wenn du Sport treibst, tust du dir und deinem Körper keinen Gefallen, wenn du anfängst, sehr wenig zu essen. Dadurch purzeln zwar die Pfunde, aber so verlierst du auch deine hart erarbeitete Muskelmasse.

3. Du gönnst dir keine Pausen

Dass die Bauchmuskeln täglich trainiert werden sollten, ist ein Ammenmärchen! Deine Bauchmuskeln brauchen, genau wie all deine anderen Muskelpartien, genügend Zeit, um sich nach dem Training regenerieren zu können. Tägliches Training kann sogar kontraproduktiv wirken. Gibst du deinem Körper zu wenig Zeit zum Erholen, verhinderst du, dass deine Bauchmuskeln wachsen! In der Regel reicht bei normaler Belastung eine Regenerationszeit von 48 bis 72 Stunden.

4. Du trainierst nicht richtig

Ohne das richtige Training geht auch hier nichts. Allein das Ausüben von Bauchmuskelübungen bewirkt nicht, dass das Fett in der Region schmilzt. Durch den gezielten Einsatz von komplexen Grundübungen wie Kniebeugen, Klimmzügen oder Kreuzheben trainierst du deine großen Muskelgruppen. Dadurch verbrauchst du besonders viele Kalorien und definierst deinen ganzen Körper. Idealerweise kombinierst du dein Ganzkörper- und Bauchtraining mit einer zusätzlichen Ausdauereinheit in Form von hochintensivem Intervalltraining. Damit kurbelst du den Fettabbau so richtig an. Eine klasse Möglichkeit dafür sind die Performancekurse von CYBEROBICS®, wie Anja Garcias Burning HIIT.

5. Du lässt dich zu sehr stressen

Stress ist ein Erfolgskiller. Dein Körper schüttet das Stresshormon Cortisol2 aus, wenn du längere Zeit unter Strapazen stehst. Cortisol beeinflusst unter anderem deinen Blutzucker- und  Fettstoffwechsel. Zudem schläfst du in der Regel auch schlechter, wenn du gestresst bist. Durch zu wenig Schlaf, nimmt in deinem Körper die Konzentration der für den Appetit zuständigen Hormone Grehlin und Leptin ab, was ein gesteigertes Hungergefühl zur Folge hat. Studien3 belegen, dass ein erwachsener Mensch mindestens sieben bis neun Stunden Schlaf am Tag braucht. Während des Schlafs wachsen außerdem deine Muskeln. Also: Schlaf dich richtig aus!

Fazit

Das Bauchfett ist eine der wichtigsten Fettreserven des Körpers – da will er nur ungern ran. Beachtest du aber alle fünf Faktoren, wirst du durch die Kombination aus verminderter Kalorienaufnahme und dem richtigen Training schnell überflüssiges Körperfett los. Ist dein Körperfettanteil gering genug, kommt auch dein Sixpack zum Vorschein.

Bist du bereit loszulegen? Hier erfährst du, wie du mit Bodyweight-Training zum Sixpack kommst.

1Quelle: Berryman CE u.a.: Effects of Daily Almond Consumption on Cardiometabolic Risk and Abdominal Adiposity in Healthy Adults with Elevated LDL-Cholesterol. Journal of the American Heart Association (4/2015).

2Quelle: Waller C., u.a.: Blunted Cortisol Stress Response and Depression-induced Hypocortisolism is related to Inflammation in Patients with Coronary Artery Disease. Journal of the American College of Cariology (3/2016).

3Quelle: Xie L u.a.: Science Magazine, American Association for the Advancement of Science (10/13).

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